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Kommode

KomMode – Second Hand in Hürup

Second Hand ist mehr als eine Entscheidung des Gewissens. Es ist Spaß beim Stöbern, Erinnerung für den einen und für die jungen Menschen eine Begegnung mit der Vergangenheit, die schon längst Kultstatus erreicht hat. Die Annahme von Damen-, Herren- und Kinderkleidung findet zu den Öffnungszeiten statt. Angenommen wird heile und gewaschene Oberbekleidung von Groß und (ganz) Klein, sowie Handschuhe, Mützen, Schals, Schuhe, Handtaschen, Modeschmuck und Accessoires. Die Textilien sollten bitte in möglichst wenig Verpackung gebracht werden.

Unsere Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag: 14-18 Uhr
Jeden 1. Samstag im Monat 11-14 Uhr

Der Eröffnungstermin ist für den 6. März 2021 geplant, was sich natürlich aufgrund von Covid19 noch ändern könnte. Nach der Eröffnung möchten wir unser Team der KomMode gern vergrößern – Interessierte dürfen sich gern direkt im Laden melden.

Wir freuen uns, wenn Sie neugierig sind und unsere Idee zum Erfolg weiterhelfen.


Das Konzept

Da bei uns in Hürup die DRK Kleiderkammer aufhörte, standen wir vor einem großen Berg von sehr guter Kleidung. Schnell war die Idee von einem sozial ausgerichteten Second Hand geboren. Nachdem wir innerhalb des Feuerwehrhauses einen größeren Raum beziehen durften, haben wir Kleidung aussortiert und umsortiert. Dann fanden wir ebenso schnell auch den Raum im Sprüttenhus, gegenüber vom EDEKA, für unseren Second Hand Laden.

Auf der Suche nach einem Träger für dieses Projekt, sind wir mit dem im Oktober 2020 gegründeten Verein „Bürgerhilfe im Amt Hürup e.V.“, mit dem es große inhaltliche Überschneidungen gibt, schnell einig geworden. Ein wesentlicher Zweck des Vereins ist die „Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke“. Auch das Konzept der KomMode verfolgt ein soziales Ziel, möchte das Ehrenamt fördern und gleichzeitig eine ökologisch vertretbare Alternative zu herkömmlichen Modegeschäften anbieten. Im Detail bedeutet dies, wir wollen ehrenamtlich weiterhin für Bedürftige da sein. Die Ersteinkleidung von neu angekommenen Flüchtlingen soll kostenlos sein und auch für andere sozial schwache Menschen dürfen Ausnahmen gemacht werden. Zudem wollen wir einen Beitrag zur Erhaltung von Ressourcen leisten, was mehr denn je an Wichtigkeit gewinnt. Unsere Preise werden gering sein und sollen unserem Sozialfond für die Nachbarschaftshilfe zugute kommen.
Außerdem stellt Secondhand einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz dar. Wenn Kleidung nicht neu produziert werden muss, werden keine Ressourcen verschwendet. Weniger CO2 wird ausgestoßen, weniger Schadstoffe belasten die Umwelt, keine Arbeiterinnen werden schlecht bezahlt. Nicht umsonst ist im Handel seit ein paar Jahren ein Ansturm auf Secondhandmode zu verzeichnen. Die „Oldies“ sind also angesagt wie nie.

Seit Anfang des Jahres 2021 sind 8 Frauen fleißig dabei, den Laden auf Vordermann zu bringen. Vom Saubermachen bis zum Einräumen der Regale und Kleiderständer, über das Auszeichnen der Kleidungsstücke mit Preisen, bis hin zum Dekorieren. Zwischendurch war auch der Bauhof da, um kleinere Reparaturarbeiten zu erledigen.

Geplant war ein Second Hand Laden mit einem völlig neuen Konzept,
der sich modern und ansprechend präsentieren möchte.